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Die Zwillingswindmühlen Neu Vorwerk stellen ein einzigartiges technisches
Denkmal dar. Die beiden dicht neben einander stehenden Holländermühlen bilden
ein Wahrzeichen
unseres Landes. Gelegen in der Mecklenburgischen Schweiz
hat man eine phantastische Aussicht in die Weiten
der Landschaft. Kraniche brüten hier, Adler ziehen
ihre Kreise.
Schon
ihre Entstehung macht sie besonders. Der kleine Erdholländer wurde 1847 errichtet, um wie im
preußischen Schloß Sanssouci als Zierde vom Fenster des Herrenhauses die Windmühle zu sehen
ist.
Der große
Galerieholländer stellt gar mit Baujahr 1949 den letzten
Windmühlenneubau für die gewerbliche Müllerei in Deutschland dar!!! Bis 1991 in
Betrieb gehört sie heute zu den ganz ganz wenigen Windmühlen in Mecklenburg
Vorpommern mit vollständig erhaltener Technik.
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Ziel:
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Als großes Ziel werden die
Mühlen als funktionstüchtiges technisches Denkmal saniert. Regelmäßig sollen sich an der Großen Mühle später wieder
die Flügel drehen. Damit können auch künftige
Generationen erleben, wie aus Getreide mit Hilfe der umweltfreundlichen
Naturkraft des Windes Mehl entsteht.
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Besuch:
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Auch wenn sich die Mühlenanlage zur Zeit noch in Sanierung befindet, kann
sie schon heute besucht werden:
>>>>
Mühlentag,
Pfingstmontag am 13. Juni 2011 >>>>
Denkmaltag,
2. Woend
September
Wer an einem anderen Termin
reinkieken oder gar dieses Projekt unterstützen möchte, nimmt einfach Kontakt auf.
Ich führe ich
euch gern einmal herum.
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Kleine
Mühle
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>die Lütte<
Baujahr: 1849
Bautyp
: Erdholländer Mühlenbauer:
unbekannt (sämtliche Unterlagen mit dem
Archiv der
Familie von Oertzen 1945 vernichtet) Technik:
!!! fast letzte Mühle des Landes mit hölzernen klassischen
Antrieb!!! Ausstattung
mit 3 Mahlgängen und mit urtümlichen Oberantrieb!!!
sowie
Segelflügel und Steertverdrehung der Kappe (ehemals)
Höhe
: 12,75
m Flügel: 22,00
m (ehemals)
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Schnitt:
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Erdholländer
Neu Vorwerk
Erklärung
1 Flügel 2 Flügelwelle
3 Windrose(vorher Steert) 4
Königswelle 5 Stirnrad
6 Stockgetriebe(Oberantrieb)
7 Mahlgang
Böden
a Kappboden
b Getriebeboden c Steinboden
d Mehlboden
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Große
Mühle
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>die
Große< Baujahr: 1949
Bautyp
: einstöckiger Galerieholländer (Galerie
derzeit ab) Mühlenbauer:
Mühlenbaufirma O.M. Hofwolt, Rostock
-bedeutendster
Mühlenbauer in Norddeutschland- -später:
Mühlenbau F. Dohr, Teterow Technik:
eine der modernsten Windmühlen des Landes !!! Ausstattung
mit Mahlgängen, Walzenstühle, mit modernen Unterantrieb,
eiserenen Getriebe, Jalousieflügel und Windrose
Höhe
: 17,75
m Flügel: 22,00
m (ehemals)
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Schnitt:
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Galerieholländer
Neu Vorwerk
Erklärung
1 Flügel 2 Flügelwelle
3 Windrose 4
Königswelle 5 Mahlgang
6 Stirnrad (Unterantrieb)
7 Galerie
Böden
a Kappboden
b Sichterboden c Steinboden
d Mehlboden e Erdgeschoß – Lager
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Sanierung Kappe:
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Als
Nächstes ist die Kappe als Abschluß der Außensanierung
der Großen geplant. Erst
wenn sich die Kappe wieder automatisch in den Wind dreht, kann an
den Wiedereinbau der Technik und den Anbau einer Flügelanlage gedacht werden.
Dazu
sind umfangreiche Arbeiten
vonnöten u.a.:
- Reparatur /
Austausch Fugbalken und Wetterbalken
- Vorderwand
und Rückwand neu verzimmern
- Montage
eiserner Windrosenbock nach historischem Vorbild
- Windrose
und Rollbahn überholen
- Neuverschalung
und Schindelung
- Aufarbeiten
der originalen Hofwolt'schen Flügelwelle

Kappe 2009/ 2010
saniert: siehe Bildbericht ->Fotos<-
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nächste
Arbeiten:
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Damit
die Windmühle auch im Innern für die Besucher erlebbar
wird, soll als nächstes das imposante Hauptgetriebe
- die Königswelle - nach langen Jahren des Stillstands
wieder in Funktion gebracht werden. Auch die
gesamte originale Mahltechnik soll wieder aufgestellt
werden, sowie die Fußböden und Treppen aufgearbeitet
werden.
Zum
Abschluß der Arbeiten an der Großen erfolgt dann der
Anbau von Flügeln und Galerie.
Nebenbei
geht natürlich immer ein wachsamer Blick zur Lütten
- der Kleinen Mühle.
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Hilfe:
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Natürlich stellt die Sanierung
und Erhaltung
von gleich 2 Windmühlen eine große Herausforderung dar. Da die Anlage zuletzt
nur noch auf Verschleiß bewirtschaftet wurde. gestaltet
sie sich sehr umfangreich. Seit Jahren dient deshalb jegliche freie Zeit, Mühen und
private Mittel diesem
Ziel. Nur Dank dieser Beharrlichkeit
konnte schon viel erreicht werden.
(Aufgrund der Einmaligkeit des Mühlenensemble
gelang 2008/2009 Dank einer Förderung durch die Landesdenkmalpflege
und einem gewaltigen Batzen Eigenmittel die Eindeckung der Großen mit den originalen Holzschindeln
und die Instandsetzung der Kappe.
)
Wenn ihr euch engagieren wollt, eine der letzten erhalten geblieben Windmühlen
des Landes wieder zum Laufen zu bringen...
Jede Hilfe,
jeder Betrag ist willkommen!!
Vielen
Dank!!
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Kontakt:
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Ingo
Arlt zwimue@freenet.de
Tel.
0174 2092214
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Spenden:
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an:
Mühlenverein
Mecklenburg - Vorpommern e.V (Erstellen
einer Spendenquittung)
bei:
Raiffeisenbank Pasewalk-Strasburg eG
Konto:
 Bankleitzahl
:  Verwendungszweck: Mühlen Neu Vorwerk
Überweisung
aus dem Ausland: IBAN:  BIC
/ SWIFT:  Verwendungszweck: Mühlen Neu Vorwerk
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Hinweis:
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Ausführliche
Beschreibung zur Anfahrt, Geschichte und Fotos :
siehe Button: Ingos Mühlen.
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